Fahrzeugbau

Umsatzplus bei Schwarzmüller: 400-Millionen-Marke im Visier

Der oberösterreichische Fahrzeugbauer hat seinen Umsatz im Vorjahr deutlich gesteigert und positioniert sich nach Österreich und der Schweiz nun auch in Ungarn erstmals als Marktführer.

Der oberösterreichische Fahrzeugbauer Schwarzmüller mit Zentrale in Freinberg (Bezirk Schärding) hat seinen Umsatz 2018 von 350 auf 376 Mio. Euro (plus 7,4 Prozent) gesteigert. Heuer will man die 400-Mio.-Euro-Marke knacken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Für 2020 hält CEO Roland Hartwig sogar 450 Mio. Euro für realisierbar.

In Ungarn sei man 2018 gemessen an den Zulassungszahlen erstmals Marktführer geworden, hieß es in einer Presseaussendung. In Österreich und der Schweiz habe man diese Position bereits zuvor innegehabt. Die stärkste Dynamik werde weiterhin in Deutschland und Polen verzeichnet.

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Insgesamt hat die Schwarzmüller Gruppe 2018 gut 9.300 Fahrzeuge (2017: 8.880 Stück) hergestellt. Die Fernverkehrsfahrzeuge machen aktuell mit 48 Prozent den größten Teil der Produktion aus. Aufgeholt haben zuletzt die Baufahrzeuge, die bereits 45 Prozent Anteil am Produktportfolio haben. Sieben Prozent entfallen auf die Fahrzeuge für die Mineralöl- und Holzindustrie sowie die Landwirtschaft.

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Heuer will Hartwig die Produktion auf insgesamt 9.900 Stück steigern. Zu den weiteren Plänen zählen die Eröffnung einer zusätzlichen Niederlassung in Norddeutschland sowie der Start einer eigenen Lehrwerkstätte am Stammsitz in Freinberg. "Wir sind der größte und wichtigste Arbeitgeber im Bezirk Schärding. Wir wollen noch mehr Jugendliche ausbilden und müssen ihnen deshalb einen besonders attraktiven Arbeitsplatz anbieten können", betonte der Konzernchef. (apa/red)

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