Stahlindustrie

Umbau und Billigstahl setzen Salzgitter zu - Folgen von Corona nicht absehbar

Der deutsche Stahlkonzern Salzgitter ist im vergangenen Jahr wieder in die roten Zahlen gerutscht. Die Folgen der Coronavirus-Epidemie könne man noch nicht abschätzen, hieß es.

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Der deutsche Stahlkonzern Salzgitter ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Der Vorsteuerverlust lag bei rund 253 Mio. Euro, wie das Unternehmen bekannt gab. Darin enthalten sind unter anderem Ausgaben für die Restrukturierung sowie Kosten für die Beendigung eines Kartellverfahrens.

Salzgitter machten nach eigenen Angaben die schwächere Nachfrage, höhere Eisenerzkosten sowie die Konkurrenz aus dem Ausland zu schaffen. 2018 hatte es noch zu einem Ergebnis von 347 Mio. Euro gereicht. Im laufenden Jahr peilt der Konzern weiterhin ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnis an, teilte aber mit, dass die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie noch nicht eingeschätzt werden könnten. (reuters/apa/red)