Maschinenbau

"Übertragende Sanierung": Kärntner Anlagenbauer Kresta bleibt bestehen

Franz Kreuzer, der Eigentümer des insolventen Kärntner Anlagenbauers Kresta, hat die Geschäfte mit einer neu gegründeten Gesellschaft übernommen. Dies sei "der erste Schritt einer übertragenden Sanierung", so die Masseverwalter. 130 von knapp 240 Mitarbeitern werden übernommen.

Der Eigentümer des pleitegegangenen Kärntner Anlagenbauers Kresta, Franz Kreuzer, hat die Geschäfte mit der neu gegründeten K industries GmbH übernommen. Die Gläubiger haben am Mittwoch zugestimmt, dass die Anlagen bis längstens Ende Jänner 2017 an K industries vermietet und die halb fertigen Aufträge an diese verkauft werden. 130 von ursprünglich knapp 240 Mitarbeitern werden übernommen.

"Mit diesem Vertrag (...) ist der erste und wesentliche Schritt einer übertragenden Sanierung gelungen", erklärten die Masseverwalter Gerhard Brandl und Ernst Malleg in einer Aussendung. In den nächsten Wochen werde die Verwertung weiteren Betriebsvermögens - Liegenschaften und Beteiligungen an Tochtergesellschaften - vorangetrieben.

Das ursprüngliche Unternehmen, das seinen Sitz in St. Andrä im Lavanttal im Bezirk Wolfsberg hatte, wurde (anders als zunächst geplant) geschlossen, der Sanierungsplan zurückgezogen. (apa/red)

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