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Über 13 Milliarden Euro: Nächster Gewinnrekord bei Volkswagen

Volkswagen hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn noch einmal kräftig gesteigert. Trotz Flaute am Markt legten auch die Verkäufe zu. Die beiden aus Österreich stammenden Familien Porsche und Piech halten die größten Anteile an VW, aber auch Katar sitzt bei VW ganz oben am Tisch.

Der deutsche Volkswagenkonzern hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn noch einmal kräftig gesteigert. VW verdiente unter dem Strich rund 13,3 Milliarden Euro, das waren 12,8 Prozent mehr als 2018, wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte. Vom Gewinnsprung profitieren die Aktionäre: Die Dividende soll steigen.

Die Stammaktionäre, darunter als größte die Familien Porsche und Piech über ihre Holding Porsche SE, das deutsche Bundesland Niedersachsen und das Emirat Katar, sollen für das abgelaufene Jahr 6,50 Euro je Aktie erhalten. An die Vorzugsaktionäre sollen 6,56 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet werden. Für das vorangegangene Jahr waren es 4,80 Euro beziehungsweise 4,86 Euro.

Der Umsatz stieg um 7,1 Prozent auf 252,6 Milliarden Euro. VW verkaufte weltweit fast elf Millionen Fahrzeuge. Das waren 1,3 Prozent mehr als 2018.

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Gründe für die guten Zahlen waren nach Angaben von Finanzvorstand Frank Witter Verkaufszuwächse vor allem in Europa und in Südamerika; die Kosten wegen des Dieselskandals verringerten sich im Vorjahresvergleich von 3,2 auf 2,3 Milliarden Euro.

Im laufenden Jahr erwartet Volkswagen "herausfordernde Marktbedingungen", rechnet aber dennoch mit weiter steigenden Umsätzen um bis zu vier Prozent. Diese Erwartungen unterlägen aber Einschätzungsunsicherheiten hinsichtlich geopolitischer Spannungen und der Ausbreitung des Coronavirus, warnte der Konzern. (afp/reuters/apa/red)

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