Selbstfahrende Autos

Uber behält Entwicklung für Autonomes Fahren im Konzern

Nach einem tödlichen Unfall mit einem Uber-SUV hat der Fahrdienst sein Engagement stark zurückgefahren. Gerüchten, wonach das Unternehmen die Entwicklungsabteilung veräußern könnte, trat jetzt CEO Khosrowshahi entgegen.

Autonomes Fahren (im Bild eine Entwicklung von Bosch): Uber will weiterentwickeln

Vor wenigen Tagen hat der Autobauer Toyota eine Allianz im Konkurrenzkampf um die Entwicklung von Roboterautos mit Uber angekündigt. Der Konzern will eine halbe Milliarde US-Dollar in den Fahrdienst-Vermittler investieren. Jetzt tritt  der Konzern selbst Gerüchten entgegen, wonach das Unternehmen die Entwicklungsabteilung veräußern könnte. Es gebe derzeit keine Pläne, die Sparte zu verkaufen, sagte Konzernchef Dara Khosrowshahi im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

"Letztendlich ist das ein wertvoller Bereich, den wir da aufbauen und den können wir auf jegliche Art zu Geld machen. Es ist aber nichts, über das wir derzeit nachdenken." Khosrowshahi zeigte sich zuversichtlich, die Tests mit selbstfahrenden Autos gegen Ende des Jahres wieder aufnehmen zu können.

Nach einem tödlichen Unfall mit einem Uber-SUV hat der Fahrdienst sein Engagement in diesem Bereich stark zurückgefahren. Toyota kündigte jedoch Ende August eine Partnerschaft mit Uber bei der Entwicklung des autonomen Fahrens an. Der japanische Autobauer investiert dazu 500 Mio. US-Dollar (431,7 Mio. Euro) in das US-Unternehmen.

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Die Vorbereitungen für einen Börsengang liefen nach Plan, sagte Khosrowshahi. Sorgen über eine mögliche Emission des Konkurrenten Lyft mache er sich nicht. Bisher habe es für die Branche genügend Finanzmittel gegeben, der Markt sei riesig. "Wir gehen davon aus, dass das so bleibt."

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