Elektronik

Trotz "made in China" - keine Strafzölle für das iPhone

Der amerikanische Premiumhersteller ohne eigene Produktion kann offenbar auf eine Ausnahme bei Strafzöllen hoffen: Das iPhone ist zwar "made in China", bekommt aber eine Sonderbehandlung.

Apple kann einem Medienbericht zufolge auf eine Ausnahmeregelung im Handelsstreit zwischen den USA und China hoffen. US-Präsident Donald Trump habe Konzernchef Tim Cook zugesagt, dass er keine Zölle auf in der Volksrepublik hergestellte iPhones erheben werde, schrieb die "New York Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Apple wie auch das US-Präsidialamt waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Trump kündigte die Verhängung von neuen Zöllen auf chinesische Waren im Volumen von 200 Mrd. Dollar (172 Mrd. Euro) an, sollte die Regierung in Peking ihre geplanten Vergeltungszölle für frühere US-Importaufschläge tatsächlich umsetzen. (apa/red)

Aktuell zu Strafzöllen:
Trump lässt neue Zölle für Chinas Einfuhren prüfen >>

Aktuell zu Apple und seinem wichtigsten Zulieferer Foxconn:
Weniger als 2 Euro: Weiter illegale Löhne bei Foxconn >>
Chinas Schüler montieren in Elf-Stunden-Schichten für Apple >>

 

Verwandte tecfindr-Einträge