Autoindustrie

Trotz aller Förderungen und Werbekampagnen: Elektroautos bleiben Ladenhüter

Elektroautos verkaufen sich weiterhin sehr schwach - obwohl der Erwerb in Ländern wie Österreich oder Deutschland mit einer satten Förderung erleichtert wird. In Deutschland wurde bisher weniger als ein Fünftel der Fördermittel abgerufen worden.

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Auf dem deutschen Automarkt verkaufen sich Elektromodelle weiterhin schwach. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gingen im Mai erneut nur 2.873 Anträge auf die staatliche Prämie zur Verkaufsförderung ein, wie die Behörde in Eschborn bei Frankfurt mitteilte.

Die Gesamtzahl der seit Juli 2016 eingereichten Anträge beläuft sich damit auf 63.285. 36.611 Anträge wurden für reine Elektroautos und 26.657 für Plug-In-Hybride gestellt, der Rest entfiel auf 17 Fahrzeuge mit einer Brennstoffzelle.

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Die Förderung kann rückwirkend für Fahrzeuge beantragt werden, die seit dem 18. Mai 2016 gekauft wurden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4.000 Euro, für Hybridautos sind es 3.000 Euro. Finanziert werden die Prämien je zur Hälfte vom deutschen Bund und vom jeweiligen Hersteller.

Bisher wurde erst etwa ein Fünftel der bereitgestellten Fördermittel abgerufen, die für mehr als 300.000 Fahrzeuge reichen würden. Das Programm läuft noch bis Ende Juni 2019. (dpa/apa/red)

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