Antriebstechnik

Triebwerksbauer MTU profitiert vom Wartungsgeschäft von Flugzeugen

Der Münchner Triebwerksbauer MTU hebt seine Jahresprognose leicht an - das Unternehmen profitiert vom Geschäft mit der Wartung von Jetantrieben. Auch das militärische Wartungsgeschäft entwickelt sich besser als erhofft.

Der deutsche Triebwerksbauer MTU stockt seine Jahresprognose etwas auf. Der Umsatz werde im laufenden Jahr 4,7 Mrd. Euro betragen, teilten die Münchner mit. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) werde bei 480 Mio. Euro liegen. Bisher war MTU von etwa 470 Mio. Euro ausgegangen. Unter dem Strich werde der Konzern einen Gewinn von 330 Mio. Euro ausweisen.

Zuletzt profitierte der Turbinenspezialist vor allem vom Geschäft mit der Wartung von Jetantrieben. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal binnen Jahresfrist um 9 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro, das bereinigte Betriebsergebnis um 7 Prozent auf 115 Mio. Euro.

Verzögerungen im Service für die Turbinen des A320neo von Airbus würden im zweiten Halbjahr aufgeholt, kündigte MTU an. Das militärische Wartungsgeschäft entwickelte sich zuletzt besser als erhofft. Vor allem für die Instandhaltung des Eurofighters verbuchte das Unternehmen höhere Einnahmen. (APA/Reuters/red)

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