Österreich

Treibstoffe als Treiber: Großhandelspreise in Österreich 2018 deutlich gestiegen

Die Großhandelspreise in Österreich sind im Vorjahr um mehr als vier Prozent gestiegen - besonders stark bei Produkten der Mineralölindustrie, bei Eisen und Stahl sowie in der chemischen Industrie.

Die österreichischen Großhandelspreise sind 2018 im Jahresvergleich um durchschnittlich 4,2 Prozent gestiegen. Gegenüber 2017 wurden laut vorläufigen Zahlen der Statistik Austria vor allem die Großhandelspreise für sonstige Mineralölerzeugnisse (+17,9 Prozent), Eisen und Stahl (+12,4 Prozent), technische Chemikalien (+9,8 Prozent) und Motorenbenzin inkl. Diesel (+9,7 Prozent) kräftig erhöht.

Auch bei Tabakwaren (+5,7 Prozent) sowie Papier und Pappe (+5,4 Prozent) kam es zu deutlichen Verteuerungen. Verbilligt haben sich hingegen lebende Tiere (-4,9 Prozent), Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik (-2,7 Prozent), Rundfunk-, Fernseh-, Video-und DVD-Geräte (-2,2 Prozent) sowie Zucker, Süßwaren und Backwaren (-1,7 Prozent), teilte die Statistikbehörde mit.

Anstieg im Dezember um zwei Prozent

Im Monat Dezember stiegen die Großhandelspreise im Jahresabstand um 2,2 Prozent. Im Vergleich zum November kam es zu einem spürbaren Rückgang von 2,2 Prozent.

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Im Monatsabstand fielen vor allem die Preise für sonstige Mineralölerzeugnisse (-14,3 Prozent), Motorenbenzin inkl. Diesel (-8,7 Prozent), Gummi und Kunststoffe in Primärformen (-3,4 Prozent) sowie Häute, Felle und Leder (-2,5 Prozent). Teurer wurden in diesem Zeitraum Obst, Gemüse und Kartoffeln (+3,0 Prozent), Büromöbel (+1,2 Prozent), technische Chemikalien (+1,1 Prozent) sowie Getreide, Saatgut und Futtermittel (+1,0 Prozent). (apa/red)

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