Joint-Venture

Toyota und Microsoft wollen große Datenmengen gemeinsam analysieren

Autobauer Toyota hat mit dem amerikanischen Softwarehersteller Microsoft das Gemeinschaftsunternehmen Toyota Connected gegründet, um mit der Analyse großer Datenmengen über Autofahrer neue Einnahmequellen für die Konzerne zu generieren.

Der japanische Autobauer Toyota und der US-Softwarehersteller Microsoft tun sich für die Analyse großer Datenmengen zusammen. Ein Gemeinschaftsunternehmen namens Toyota Connected werde gegründet, teilten beide mit.

Aufgabe der Firma sei es, die Verwaltung großer Datenmengen zu verbessern und Ideen zu entwickeln, wie auf Grundlage der Daten neue Dienstleistungen geschaffen werden können.

Autofahrer sollen das Gefühl behalten, dass sie alles unter Kontrolle haben

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Die neue Geschäftseinheit werde ein "Drehkreuz" für die Datenverwaltung bei Toyota in aller Welt sein und "ein breites Spektrum von Initiativen für Verbraucher und Regierungsinstitutionen unterstützen", erklärte der Autokonzern. Es sollten Techniken entwickelt werden, um im Hintergrund das Fahrerlebnis zu verbessern. Die Autofahrer sollten aber weiterhin das Gefühl haben, Herr der Lage zu sein.

Toyota Connected soll seinen Sitz in Plano im US-Bundesstaat Texas haben. Gegründet wird es formal von Toyota Media Service, wo Microsoft Anteilseigner ist. (AFP/APA/red)

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