Industriemagazin im November

Top 1000 Manager, Christian Konrad über Populisten, der Umgang von Andritz mit seinen Lieferanten: Das lesen Sie im neuen INDUSTRIEMAGAZIN!

Das Ranking der 1000 mächtigsten Manager Österreichs wird jedes Jahr mit Spannung erwartet: In den vergangenen Wochen haben die Netzwerkanalytiker von FASresearch mit den Daten des österreichischen Firmenbuchs das Beziehungsgeflecht von 20.000 Personen ausgewertet.

Von
Christian Konrad Franz Kreuzer Top 1000 Manager

Das durchaus spannende Resultat dieser Analyse finden Sie in der Coverstory der aktuellen Ausgabe. Dem Heft beigelegt ist eine Visualisierung dieses Beziehungsgeflechts in Form eines Posters – quasi die Landkarte der wirtschaftlichen Elite dieses Landes, für Online-Abonnenten ist dieses unter jederzeit kostenlos bestellbar. Schreiben Sie mir: rudolf.loidl@industriemagazin.at.

Unsere aktuelle Ausgabe ist der Elite gewidmet. Diese leidet – ein Phänomen, das weltweit zu beobachten ist – seit einigen Jahren unter starkem Vertrauens- und Autoritätsverlust. Ein Indiz dafür ist der Zuspruch für Populisten wie Donald Trump oder HC Strache. Ein anderes die Mehrheitsfähigkeit bislang undenkbarer politischer Schritte wie des Brexit oder die fast reflexartigen Ablehnung von  Freihandelsabkommen. Was läuft schief in unserem System? In einem spannenden Gespräch gehen der einst allmächtige Boss des Raiffeisen-Imperiums, Christian Konrad und der Sozialanalytiker Harald Katzmair diesen Fragen nach.

Dass es im Anlagenbau durchaus ruppig zur Sache geht, ist bekannt. Die Geschichte jedoch, die Kresta-Eigentümer Franz Kreuzer unserem Autor Josef Ruhaltinger anvertraute, hat eine andere Qualität: Der Anlagenbauer Andritz habe die Pleite seines Unternehmens in Kauf genommen um sich mit einem Bilanzkniff seiner Forderungen zu entledigen. Wie aus einer dreißigjährigen Geschäftsbeziehung von Kreuzer und Andritz erbitterte Feindschaft wurde, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

White Paper zum Thema

Warum die Investitionen in Robotertechnik hierzulande kräftig anziehen, erklärt Ihnen in der vorliegenden Ausgabe IM-Autor Daniel Pohselt. Sein Fazit: Investiert wird wieder dort, wo es sich rechnet - und die Kleinserie zu preislichen Konditionen der Massenfertigung hergestellt werden kann. Mit intelligenter Automatisierungstechnik bedeutet das immer öfter: Europa.

Es ist eine der brisantesten Fragen in der Logistik: Wie lässt sich das Konzept eines globalen, offenen Logistiksystems technologisch umsetzen? Antworten darauf soll „Atropine“, ein Forschungsprojekt unter Federführung des Logistikums Steyr, bringen. IM-Autor Bernhard Fragner hat mit Projektteilnehmern wie dem Lagerautomatisierer Lenze oder der Handelskette Hofer über die Projektfortschritte gesprochen.

Das sind nur einige wenige Stories, die ich Ihnen aus der aktuellen Ausgabe ans Herz legen will. Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen!

Rudolf Loidl