Batteriehersteller

Tojners Varta: Bis jetzt keinerlei Einbrüche wegen Corona

Der deutsche Batteriehersteller Varta, der dem österreichischen Investor Michael Tojner gehört, ist robust in das neue Geschäftsjahr gestartet. Hinweise auf Einbrüche wegen der Coronakrise gebe es derzeit nicht, so der Hersteller.

Der deutsche Batteriehersteller Varta, der dem österreichischen Investor Michael Tojner gehört, ist robust in das neue Geschäftsjahr gestartet: Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen. Zwar seien negative Auswirkungen durch die Corona-Pandemie nicht auszuschließen, teilte Varta in Ellwangen mit. Jedoch gebe es bis jetzt keine Hinweise darauf.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal von 73,4 Mio. auf 198,5 Mio. Euro, ohne Akquisitionen wäre der Zuwachs bei 68,2 Prozent gelegen. Das Unternehmen profitierte vor allem von einer starken Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen Zellen für Unterhaltungsprodukte wie etwa kabellose Premium-Kopfhörer.

Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 197 Prozent auf 51,7 Mio. Euro, bereinigt um 135 Prozent. Unter dem Strich verdiente Varta mit 24,5 Mio. Euro ebenfalls deutlich mehr als im Vorjahr mit 9,2 Mio. Euro. Der Vorstand bekräftigte seine Prognose für 2020, die einen Umsatz zwischen 780 und 800 Mio. Mio. Euro vorsieht, ein Wachstum zwischen 115 und 120 Prozent. (dpa/reuters/apa/red)

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