Windkraftindustrie

Tiefrote Zahlen bei Siemens Gamesa

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat im dritten Geschäftsquartal tiefrote Zahlen geschrieben. Dazu kommt auch eine Flaute beim Ausbau von Windkraft an Land.

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat im dritten Geschäftsquartal tiefrote Zahlen geschrieben. Für Belastung sorgte neben der Coronakrise auch ein schwaches Geschäft mit Anlagen an Land, wie die Siemens-Tochter im spanischen Zamudio mitteilte.

Unterm Strich verbuchte das Unternehmen für die Monate April bis Juni einen Verlust von 466 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 21 Mio. Euro erzielt worden war.

Auch operativ rutschte Siemens Gamesa ins Minus: Der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 161 Mio. Euro. Die Belastungen im Zusammenhang mit der Coronakrise bezifferte Siemens Gamesa auf 93 Mio. Euro. Der Umsatz sank um 8,4 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr peilt Siemens Gamesa einen Umsatz von 9,5 bis 10 Mrd. Euro an. (dpa/apa/red)

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