Maschinenbau

Thyssenkrupp wählt für seine Aufzugsparte drei Konsortien aus

Im Bieterrennen um seine lukrative Aufzugsparte hat Thyssenkrupp drei Gruppen von Finanzfirmen ausgewählt, berichten Eingeweihte. Aber auch die Essener Stiftung RAG sowie der finnische Hersteller Kone mischen mit.

Thyssenkrupp hat im Bieter-Poker um seine lukrative Aufzugssparte Insidern zufolge drei Konsortien aus Finanzinvestoren in die engere Wahl genommen. Der Konzern wolle sich auf maximal drei Finanzinvestoren konzentrieren, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Aber auch der konkurrierende Aufzughersteller Kone könnte im Laufe des Monats noch ein Angebot einreichen.

Diese Konsortien sind im Rennen

Neben einem Konsortium aus den Finanzinvestoren Advent und Cinven, das von der Essener RAG-Stiftung unterstützt wird, sei eine weitere Gruppe um Carlyle und Blackstone noch im Rennen, hieß es. Dies gelte auch für ein drittes Konsortium um den Investor Brookfield. Dazu: Auch RAG bietet mit Finanzfirmen für Thyssens Aufzugsparte >>

Der finnische Kone-Konzern, der ein Bündnis mit dem Investor CVC geschmiedet hat, habe noch bis zum 27. Jänner Zeit für ein Angebot. Thyssenkrupp wollte die Angaben nicht kommentieren, ebenso das Konsortium um Carlyle und Blackstone.

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Der kriselnde Thyssenkrupp-Konzern hat seine Aufzugssparte ins Schaufenster gestellt. Der Essener Konzern fährt offiziell aber noch zweigleisig und prüft neben einen Verkauf auch einen Börsengang der Sparte. (reuters/apa/red)

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