Stahlindustrie

Thyssenkrupp: Lohnverträge der Aufzugsparte sollen nach Verkauf bestehen bleiben

Die IG Metall sieht erste Erfolge in den Verhandlungen mit Thyssenkrupp über die Absicherung der Beschäftigten der Aufzugssparte. Bei einem Verkauf oder Börsengang sollen die Tarifbindungen fortgeführt werden.

Die IG Metall sieht erste Erfolge in den Verhandlungen mit Thyssenkrupp über die Absicherung der Beschäftigten der Aufzugssparte. Das deutsche Unternehmen habe zugesichert, dass bei einem Börsengang oder einem Verkauf "Tarifbindungen und Mitbestimmungsstrukturen fortgeführt werden", teilte die IG Metall mit.

Thyssenkrupp habe sich zudem verpflichtet, dass ein möglicher Erwerber Verhandlungen mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat über eine Beschäftigung und Standortsicherung führe. Thyssenkrupp will sich zumindest von Teilen des profitablen Aufzugsgeschäfts trennen, um Geld in die leeren Kassen zu bekommen.

Ob es zu einem Börsengang, einem Teil- oder einem Komplettverkauf kommt, soll sich im ersten Quartal kommenden Jahres entscheiden. Die IG Metall fordert, dass es in keinem Fall betriebsbedingte Kündigungen geben darf. Thyssenkrupp Elevator hat weltweit mehr als 50.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 8 Milliarden Euro. (dpa/apa/red)

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