Thyssen fährt Stahlproduktion wieder hoch - Pegel am Rhein steigt

Wochenlang mussten viele Industriekonzerne in Deutschland die Produktion herunterfahren, weil der Rhein wegen des Klimawandels zu wenig Wasser geführt hat. Mit dem Novemberwetter normalisiert sich die Situation allmählich.

Thyssenkrupp fährt seine Stahlproduktion angesichts steigender Pegelstände des Rheins wieder hoch. Der Konzern stehe mit seinen Kunden in engem Kontakt, um nun die Normalisierung der Lieferbeziehungen zu organisieren, teilte das Unternehmen mit.

Ein wegen des niedrigen Rhein-Pegels am 18. Oktober gegenüber den Kunden verkündeter Notstand ("Force Majeure") sei aufgehoben worden.

Der Konzern hatte wegen der niedrigen Pegel-Stände vorübergehend nicht mehr ausreichend Rohstoffe für sein Duisburger Stahlwerk erhalten. (reuters/apa/red)

White Paper zum Thema

Zum Thema:

Zu wenig Wasser im Rhein: Thyssen und BASF leiden unter dem Klimawandel >>

Niedrigwasser: Auch Arcelormittal muss Produktion drosseln >>

Aus Österreich:

Klimawandel schlägt direkt auf Österreichs Zapfsäulen durch >>   
Die Preise für Produkte aus Erdöl steigen stark. Diesel ist fast schon so teuer wie Benzin. Wichtigste Ursache derzeit sind Donau und Rhein, die so wenig Wasser führen wie nie - verursacht vom Klimawandel, den die Verbrennung von Erdöl und Kohle entscheidend mitverursacht hat.
                     

Verwandte tecfindr-Einträge