Stahlindustrie

Thyssen erwartet weitere Konsolidierung der Stahlindustrie in Europa

Bernhard Osburg, der Stahlchef von Thyssenkrupp, rechnet mit weiteren Übernahmen und Fusionen in der Stahlindustrie Europas. Bei Thyssen soll in wenigen Wochen die Entscheidung fallen, ob die Stahlsparte an den britischen Konkurrenten Liberty Steel verkauft, ausgegliedert oder weiterbetrieben wird.

Thyssenkrupp-Stahlchef Bernhard Osburg rechnet in der Branche mit weiteren Übernahmen und Fusionen. "Wir verweigern uns überhaupt gar nicht, auch zu konsolidieren. Am Ende des Tages muss bei diesen Konzepten natürlich auch etwas Besseres herauskommen als das, was vorher da ist. Das ist ganz klar", sagte Osburg auf einer virtuellen Stahltagung der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt". Es müsse dann aber auch passen.

Es müssten Konzepte her, die besser seien als eine Stand-alone-Lösung. "Wir gehen davon aus, dass wir auch in Europa auf der mittel- und langfristigen Reise auch weitere Konsolidierungen sehen werden."

Thyssenkrupp will im März eine Richtungsentscheidung fällen, wie es mit der Stahlsparte weitergeht. Zur Wahl steht ein Verkauf an den britischen Konkurrenten Liberty Steel, ein Spin-off und ein Weiterbetrieb in Eigenregie. (reuters/apa/red)

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