Personalia

Thomas Unger muss Constantia Flexibles verlassen

Der neu zusammengesetzte Aufsichtsrat des heimischen Verpackungsriesen Constantia Flexibles hat beschlossen, dass der Vorstandsvorsitzende Thomas Unger mit Jahresende das Unternehmen verlassen muss.

Constantia Flexibles Thomas Unger Menschen Papier- und Holzindustrie

Dies wurde vom neu zusammengesetzten Aufsichtsrat in seiner ersten Sitzung nach der 2,3 Milliarden Euro schweren Übernahme durch den französischen Finanzinvestor Wendel "einvernehmlich" mit Unger entschieden.

"Nach einem reibungslosen Übergang wird er sich mit Ablauf dieses Jahres neuen Herausforderungen außerhalb des Unternehmens stellen", wird der neue Aufsichtsratschef, der Wendel-CEO Frederic Lemoine, in der Ausendung zitiert. Neben Lemoine sind auch Bernard Gautier, Roland Lienau, Patrick Tanguy und Albrecht von Alvensleben neu in das Kontrollgremium eingezogen. Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Christopher von Hugo sowie Johann-Melchior von Peter, Thomas Geitner und Helmut Burmester haben den Aufsichtsrat verlassen.

Wolfgang Pfarl und Ulrich Köstlin von der Turnauer Stiftung wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Die Turnauer Stiftung hält den Angaben zufolge rund 27 Prozent an Constantia Flexibles. Darüber hinaus werden die beiden unabhängigen Mitglieder Jan Homan und Mathias Hlubek ihr Amt im Aufsichtsrat weiter ausführen, heißt es in der Aussendung. (apa)
 

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