Stahlindustrie

Tata Steel: Ungeregelter Brexit wäre das Schlechteste

Der indische Stahlriese Tata Steel, der Werke in Großbritannien und den Niederlanden betreibt und gerade an der Fusion mit Thyssenkrupp arbeitet, warnt vor einem chaotischen Brexit.

Der indische Stahlriese Tata Steel mit Werken in Großbritannien und den Niederlanden hat vor dem Folgen eines ungeregelten Brexit gewarnt. Dieser sei für Großbritannien und die Europäische Union die schlechtestes Lösung, warnte der Chief Commercial Officer von Tata Steel, Henrik Adam, bei der "Handelsblatt"-Stahltagung in Düsseldorf.

Tata Steel und die Kunden bräuchten vor allem Sicherheit. Trete Großbritannien nicht zum 29. März aus der EU aus, sei er für eine Verschiebung des Brexit. Tata Steel will seine europäisches Stahlgeschäft mit dem von ThyssenKrupp zusammenlegen. (reuters/apa/red)

Aktuell:

White Paper zum Thema

Thyssen: Aufspaltung des Konzerns notfalls auch ohne Tata Steel >>

Bis Oktober soll Thyssenkrupp in zwei Teile aufgespalten sein >>