Maschinenbau

SW Umwelttechnik verringert Quartalsverlust

Für das Gesamtjahr 2014 rechnet das Unternehmen mit stabilen Umsätzen und einer Steigerung des operativen Ertrages.

Maschinenbau SW Umwelttechnik

Die an der Wiener Börse notierte Kärntner SW Umwelttechnik konnte im ersten Quartal 2014 ihren Verlust (EGT) von 2,9 auf 1,8 Millionen Euro verringern. Der schwache Vorjahresumsatz konnte von 4,9 auf 7,4 Millionen Euro angehoben werden, teilte das Unternehmen am Freitag ad hoc mit. Positiv ausgewirkt hätte sich der milde Winter.

Der Betriebsverlust (Ebit) konnte von 1,8 auf 0,9 Millionen Euro halbiert werden. Dazu merkte das Unternehmen an, dass das erste Quartal nur etwa 15 Prozent zum Jahresumsatz beitragen würde. Das operative Ergebnis sei saisonbedingt negativ.

Im April 2014 wurde der Verkauf des Geschäftsbereiches Projektgeschäft in Ungarn und Rumänien abgeschlossen.

Im ersten Quartal wurde die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um 3 Prozent auf 357 Arbeitnehmer erhöht.

Der Umsatz in Ungarn wurde bis März von 2,2 auf 3,9 Millionen Euro gesteigert, damit stammten 52 Prozent des Konzernumsatzes von dort. In Rumänien legte der Umsatz von 1,2 auf 1,7 Millionen Euro zu, damit stellt Rumänien 23 Prozent des Gesamtgeschäfts. In Österreich (1,5 Millionen Euro) ist der Anteil am Konzernumsatz trotz Umsatzausweitung um 2 Prozentpunkte auf 21 Prozent gesunken.

Für das Gesamtjahr 2014 rechnet das Unternehmen mit stabilen Umsätzen und einer Steigerung des operativen Ertrages. Man habe sich "auf die aktuelle Wirtschaftslage eingestellt" und könne auf die schwankende Marktentwicklung reagieren.

In Österreich soll der leicht rückläufige Markt durch Produktinnovationen und verstärkte Marktpräsenz kompensiert werden. Während es in Rumänien durch staatliche Investitionen bereits positive Impulse geben würde, erwarte man dies in nächster Zeit auch für den ungarischen Markt. (APA)

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