Finanzierung

SW Umwelttechnik stockt Kapital auf

Der Kärntner Betonfertigteilhersteller SW Umwelttechnik nimmt eine Kapitalaufstockung vor. Die Bezugsfrist läuft bis 4. Dezember, geplant ist die Ausgabe von bis zu 66.000 "jungen Aktien".

Der Kärntner Betonfertigteilhersteller SW Umwelttechnik nimmt eine Kapitalaufstockung vor. Das Bezugsangebot von bis zu 66.000 neuen Aktien zu einem Preis von je 24,70 Euro starte am 20. November, also kommenden Mittwoch, und ende am 4. Dezember, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Ergebnis der Platzierung liege voraussichtlich am 4. Dezember vor. Bei der Barkapitalerhöhung um bis zu Nominale 479.820 Euro werden den Angaben zufolge bis zu 66.000 neue auf Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 7,27 Euro je Stückaktie - beginnend mit 1. Jänner 2019 - ausgegeben. Der entsprechende Beschluss des Vorstands und des Aufsichtsrats liege seit heute vor. Die neuen Aktien seien mit einer Gewinnberechtigung ab Anfang dieses Jahres ausgestattet.

Der Bezugspreis je neuer Aktie beträgt 24,70 Euro. Das Bezugsverhältnis sei mit 10 : 1 festgelegt worden, sodass zehn gehaltene Bezugsrechte zum Erhalt einer jungen Aktie der Gesellschaft berechtigten. Die Bezugsrechte würden den bestehenden Aktionären der SW Umwelttechnik Stoiser & Woschner AG am 20. November 2019 ("Payment Date") gemäß Depotstand am 15. November 2019, 23.59 Uhr, eingebucht; "Record Date" sei der 19. November. Vom 18. November werden die alten Aktien "ex Bezugsrecht" gehandelt. Die Gesellschaft beantragt den Angaben zufolge keinen Bezugsrechtshandel an der Wiener Börse.

White Paper zum Thema

Nicht bezogene neue Aktien werden ausgewählten Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten und von diesen direkt gezeichnet werden.

Die Wolschner Privatstiftung, die aktuell 43,94 Prozent des Grundkapitals der Emittentin halte, habe die Emittentin heute wissen lassen, dass sie nicht am Bezugsangebot teilnehmen und keine ihr zustehenden Bezugsrechte ausüben werde. Die beiden Vorstände Klaus Einfalt und János Váczi wiederum wollen an der Privatplatzierung teilnehmen und junge Aktien der Gesellschaft zeichnen.

Die neuen Aktien sollen zum Amtlichen Handel der Wiener Börse - im Segment standard auction market - zugelassen werden und wie die bestehenden Anteilsscheine der Gesellschaft handelbar sein. Der erste Handelstag ist voraussichtlich der 11. Dezember. (apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge