Löhne

Studie: Jüngsrer Lohnabschluss der Metaller ist Reallohn-Verlust

Der jüngste Lohnabschluss bei den Metallern bedeutet für die Beschäftigten unterm Strich einen Kaufkraftverlust, sagt die in Innsbruck ansässige Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW).

Der jüngste Lohnabschluss bei den Metallern bedeutet für die Beschäftigten unterm Strich einen Kaufkraftverlust, sagt die in Innsbruck ansässige Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW).

"Wenn alle Österreicher 2017 eine Lohnerhöhung von 1,68 Prozent erhalten würden, dann hätten wir alle netto real weniger in der Tasche", zitiert die "Tiroler Tageszeitung" am Mittwoch die Studie.

"Der einzige, der real verdient, ist der Staat", sagt Stefan Haigner von der GAW. Grund dafür sei die kalte Progression, die "abgeschafft gehört".

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Tatsächliche Erhöhung beträgt 1,3 Prozent

Die Erhöhung der Bruttolöhne bei den Metallern bedeute, dass die meisten Nettolöhne nur um 1,3 bis 1,4 Prozent steigen, rechnen die Studienautoren vor. Das reiche nicht einmal aus, um die erwartete Inflation von 1,7 Prozent im kommenden Jahr auszugleichen. Allerdings liegt die Inflationsrate von 1,7 Prozent auch ohne kalte Progression schon höher als die KV-Erhöhung der Metaller. (apa/red)