Energiewirtschaft

Stromnetzbetreiber APG nimmt Bauarbeiten bald wieder auf

Der österreichische Übertragungsnetzbetreiber hat Mitte März alle seine Baustellen gestoppt - nun sollen sie schrittweise wieder hochgefahren werden, so die APG.

Der Stromnetzbetreiber APG (Austrian Power Grid) nimmt seine wegen der Coronavirus-Seuche am 16. März unterbrochene Baustellentätigkeit schrittweise wieder auf. Das aktuelle Investitions- und Ausbauprogramm umfasst rund 50 Baustellen, ein Großteil davon soll wieder den Betrieb aufnehmen, teilte die APG mit.

"Wir haben in den vergangenen Tagen jedes Projekt einzeln evaluiert und geprüft", so ein Sprecher. "Das war ein sehr komplexer Prozess, aber jetzt sind wir - auch nach Rücksprache mit den einzelnen Baufirmen - soweit, dass wir einen Großteil der Bauaktivitäten unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen wieder aufnehmen können. Die Sicherheit der Mitarbeiter ist auf allen Baustellen Richtschnur unserer Entscheidungen."

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Zu den aktuellen Bauprojekten zählen die Errichtung, die Adaptierung sowie der Umbau von Umspannwerken, Leitungsneubauten, die Sanierung bestehender Leitungen sowie Korrosionsschutzmaßnahmen.

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Weiter heißt es seitens der APG: "All das sind dringend notwendige Arbeiten. Wir müssen sie durchführen, damit die Stromversorgung auch künftig gesichert ist und Österreich die Ziele der Energiewende erreichen kann. Wir sehen diese Wiederaufnahme der Bautätigkeit als wichtigen Impuls für die heimische Wirtschaft." 2020 umfasst das Investitionsvolumen der APG rund 350 Mio. Euro von insgesamt 2,9 Mrd. Euro, die für die kommenden zehn Jahre für den Netzaus- und Umbau vorgesehen sind. (apa/red)

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