Autoindustrie

Streit um Abgaswerte in den USA: Bosch und Fiat Chrysler werden zahlen

Eingeweihten zufolge wollen der Autobauer Fiat Chrysler und der Zulieferer Bosch sehr viel Geld an Washington überweisen, um den Streit um angeblich zu hohe Abgaswerte beizulegen.

Der Autobauer Fiat Chrysler will Insidern zufolge den Streit mit dem US-Justizministerium und Fahrzeugbesitzern über zu hohe Abgasemissionen mit der Zahlung von mehr als 700 Mio. Dollar (611,1 Mio. Euro) beilegen. Dies solle noch am Donnerstag offiziell bekanntgegeben werden, sagten drei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Der deutsche Autozulieferer Robert Bosch, der einige Komponenten für die Dieselmotoren von Fiat Chrysler lieferte, dürfte 30 Mio. Dollar zahlen, sagte einer der Insider. Beide Unternehmen sowie das Ministerium wollten sich dazu nicht äußern.

Die Aussagen aus Washington

Die USA werfen dem amerikanisch-italienischen Autobauer vor, Abgas-Grenzwerte bei mehr als 100.000 Diesel-Fahrzeugen mit Hilfe einer speziellen Software umgangen zu haben.

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In der Vergangenheit hat der Konzern ein Fehlverhalten bestritten. Trotzdem hatte Fiat Chrysler vorsorglich Geld beiseite gelegt, um in dem Fall mögliche Kosten durch Strafen auffangen zu können.

Fiat Chrysler hat den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen in den USA mit einem Software-Update sichergestellt. Volkswagen musste wegen Abgas-Manipulationen mehr als 25 Mrd. Dollar in den USA zahlen. (reuters/apa/red)

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