Strafzölle

Strafzölle: "Nötige Preiserhöhungen" bei BMW in China

Wegen des Handelsstreits zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten USA und China prüft BMW eine Preiserhöhung in der Volksrepublik.

Strafzölle China BMW

Wegen des Handelsstreits zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten USA und China prüft BMW eine Preiserhöhung in der Volksrepublik. Für Modelle, die in den USA gebaut und nach China gebracht werden, würden derzeit die "nötigen Preisanstiege" kalkuliert und zu einem späteren Zeitpunkt angekündigt, teilte der Autobauer mit.

BMW produziert im Werk Spartanburg in South Carolina die Geländewagen der X-Reihe (hier unten im Bild). Im vergangenen Jahr gingen von den in den USA gefertigten Fahrzeugen gut 100.000 nach China. Besonders beliebt ist bei chinesischen Kunden der X3, weshalb der Geländewagen jetzt auch vor Ort gefertigt wird.

Gewinnwarnung bei Daimler

Konkurrent Daimler hatte im Juni wegen des Handelsstreits eine Gewinnwarnung herausgegeben. Als Begründung führte der Stuttgarter Oberklasse-Autobauer an, dass die höheren chinesischen Zölle für in den USA hergestellte Autos nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden könnten.

White Paper zum Thema

Der Handelsstreit zwischen USA und China schaukelt sich hoch: Kurz nachdem US-Zölle auf chinesische Warenimporte im Volumen von 34 Milliarden Dollar erhoben wurden, begann China mit Vergeltungsmaßnahmen im selben Umfang. (reuters/apa/red)

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