Stahlhandel

Strafzölle auf Stahl: Südkorea bittet WTO um Vermittlung

Im Streit um Strafzölle der USA auf Stahlimporte und Transformatoren will Südkorea die Welthandelsorganisation anrufen. Währenddessen plant Donald Trump neue Zölle und Quoten für Importe von Produkte aus Aluminium und Stahl.

Südkorea will in einem Handelsstreit mit den USA vor die Welthandelsorganisation (WTO) ziehen. Das kündigte das Handelsministerium in Seoul diese Woche an. Konkret geht es um Anti-Dumping-Zölle, die die USA im Mai 2016 auf südkoreanische Stahlprodukte und Transformatoren eingeführt hatten.

Dem Ministerium zufolge sollen nun unter WTO-Vermittlung bilaterale Gespräche mit den Vereinigten Staaten geführt werden.

In den vergangenen Monaten hat die US-Regierung ihre Bemühungen verstärkt, die heimische Industrie vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. Dazu gehört auch die Neuverhandlung einer Freihandelsvereinbarung mit Südkorea. Diesen Dienstag sprach US-Präsident Donald Trump von Überlegungen, Zölle und Quoten für Aluminium- und Stahlimporte einzuführen. (reuters/apa/red)

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