Infrastruktur

Strabag holt sich Millionauftrag

Österreichs größter Baukonzern, die Strabag, hat über seine ungarische Bahnbautochter den Auftrag für die Modernisierung eines 30 Kilometer  langen Eisenbahnabschnitts im Südosten Ungarns gewonnen.

Der letzte einspurige Abschnitt des TEN-T-Netzes in Ungarn wird um ein zweites Gleis erweitert.

Der insgesamt 364 Millionen Euro schwere Auftrag wird gemeinsam mit einem ungarischen Partner ausgeführt. Nach der offiziellen Unterzeichnung letzte Woche folgt nun die Finanzierungsphase, im Anschluss ist die Bauphase für 33 Monate angesetzt.

"Mit dem zweispurigen Ausbau dieses Abschnitts vom Bahnhof Békéscsaba bis zur Landesgrenze wird das Transeuropäische Netzwerk bald um eine bedeutende Verbindung reicher. Das verbessert die Anbindung des Binnenmarkts an die Schwarzmeerhäfen", so Strabag-Chef Thomas Birtel.

Die Strabag bringt in diesem Infrastrukturprojekt die ganze Bandbreite des Konzerns ein: zusätzlich zu den Gleisbauarbeiten gehören das Oberleitungssystem sowie Sicherungs- und Signalanlagen genauso zum Auftrag wie der Umbau dreier Bahnhöfe inkl. Park&Ride-Anlagen und Straßen- und Ingenieurbauwerke. Die Stationen Kétegyháza und Lökösháza erhalten außerdem einen barrierefreien Zugang. (apa/red)