Konsumgüterindustrie

Stihl baut eine eigene Kunststoff-Fertigung in Tirol auf

Der Konsumgüterhersteller Stihl erweitert seine Kapazitäten in Tirol und errichtet gerade um 19 Mio. Euro eine neue Fertigungshalle. Die Anlage sieht vorerst zehn Spritzgussmaschinen sowie Freiflächen für zukünftige neue Montagelinien vor. Geplant sind auch 50 zusätzliche Arbeitsplätze.

Konsumgüterindustrie Maschinenbau Stihl Standort Tirol

Der Gartengerätehersteller Stihl errichtet an seinem Standort in Langkampfen in Tirol auf 3.500 Quadratmetern eine eigene Kunststoff-Fertigung. Der Neubau sieht eine Anlage mit vorerst zehn Spritzgussmaschinen sowie Freiflächen für zukünftige neue Montagelinien vor und schafft Arbeitsplätze für 50 zusätzliche Mitarbeiter, teilte das Unternehmen mit. Das Investitionsvolumen beträgt rund 19 Mio. Euro. Die Fertigstellung sei für Sommer 2022 geplant.

Fertigstellung im Sommer 2022 geplant

Der Neubau unterstreiche die Bedeutung des Standorts Langkampfen, sagte Martin Schwarz, Vorstand für Produktion und Materialwirtschaft. "Ein Ende dieser positiven Entwicklung in Langkampfen sehen wir nicht. Stattdessen sind wir überzeugt, dass sich unsere Garten- und Akkuprodukte aus Tirol auch künftig am Markt durchsetzen werden", so Schwarz. Die positive, stabile Entwicklung der letzten Jahre sowie weiterhin gute Perspektiven für die Zukunft hätten den Anlass für die Investition gegeben.

"Dieser Schritt ist für unseren Standort ein strategisch wichtiger Meilenstein. Mit dem Wachstum unserer Fertigung stellen wir einen deutlichen Anteil der Teileversorgung selbst vor Ort sicher", so Geschäftsführer Clemens Schaller. Das bringe nicht nur Kostenvorteile, sondern sei auch nachhaltig und unterstütze die Klimastrategie von Stihl.

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"Strategisch wichtiger Meilenstein"

Die Stihl Tirol GmbH mit Sitz in Langkampfen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stihl Unternehmensgruppe. Am Standort werden akkubetriebene Produkte hergestellt. Stihl Tirol sei außerdem Kompetenzzentrum für bodengeführte Gartengeräte. 2019 beschäftigte das Unternehmen laut eigenen Angaben 639 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. (apa/red)

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