Metallindustrie

Steirische Feingießerei nach der Pleite gerettet

Die obersteirische O.St. Feinguß ist die einzige Feingießerei Österreichs. Nach ihrer Pleite im April fand sich jetzt ein Investor, der sämtliche Anteile an dem Unternehmen übernimmt. Damit sind 72 Arbeitsplätze gesichert.

Die einzige Feingießerei Österreichs, die obersteirische O.St. Feinguß GmbH, wird nach ihrer Insolvenz im April fortgeführt, teilten AKV, KSV1870 und Creditreform am Mittwoch mit. Der Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent wurde angenommen, damit sind 72 Arbeitsplätze gesichert.

Das Erfordernis für den Sanierungsplan wird durch einen Neuinvestor, der zur Ventana Gruppe gehört, finanziert. Der Investor wird 100 Prozent der Geschäftsanteile am schuldnerischen Unternehmen übernehmen, so der KSV1870.

Eckdaten zum Unternehmen

Bei der O.St. Feinguß handelt es sich um eine Feingießerei, in der alle Arten vergießbarer Stahl- und Aluminiumwerkstoffe verarbeitet werden. Hergestellt werden Präzisionsprodukte für die Fahrzeugtechnik, Luftfahrttechnik, Medizintechnik, allgemeiner Maschinenbau, Elektroindustrie, chemische Industrie, Kernkraftwerkstechnik, Zellstoffindustrie, Wehrtechnik und Sportwaffenbau sowie insbesondere Rapid-Prototyping. (apa/red)