Baustoffindustrie

Steinbacher schafft beim Umsatz eine Seitwärtsbewegung

Steinbacher Dämmstoffe hat im vergangenen Jahr trotz Krise ein nur leichtes Umsatzminus eingefahren und Investitionen von über sechs Millionen Euro gestemmt. Wegen ausgefallenen Lieferungen und einer Verknappung von Rohstoffen will der Tiroler Hersteller heuer seine Preise anpassen.

Das Tiroler Unternehmen Steinbacher Dämmstoffe mit Sitz in Erpfendorf hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 98,9 Mio. Euro (2019/2020: 101,7 Mio. Euro) ein leichtes Umsatz-Minus erwirtschaftet. Das Unternehmen zeigte sich zufrieden, immerhin wurde zu Krisenbeginn ein Rückgang zwischen acht und zwölf Prozent erwartet, hieß es.

Geschäftsführer Hebbel: Keine Investitionen verschoben

Gruppenweit wurden mehr als sechs Mio. Euro investiert, zog Steinbacher Bilanz. "Die Krise war für uns kein Grund, Projekte und Investitionen zu verschieben", sagte Geschäftsführer Roland Hebbel. Im kommenden Geschäftsjahr wolle man die Investitionen noch ausbauen. Mengenseitig konnte man eine Zunahme von knapp einer Mio. Kubikmeter verbuchen, so Hebbel.

Hebbel berichtete zudem, dass es durch zeitweilige Ausfälle von Rohstofflieferungen zu Rohstoffverknappung und damit zu Preiserhöhungen kommt. Der Geschäftsführer führte dies auf die Pandemie zurück.

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Geschäftsführerin Ute Steinbacher betonte, dass das Unternehmen auf Nachhaltigkeit setze. Man strebe eine "100-prozentige Kreislaufwirtschaft" an, sagte sie. Steinbacher Dämmstoffe beschäftigt laut eigenen Angaben 450 Mitarbeiter an mehreren Standorten. (apa/red)

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