Zulieferer

Stefan Pierer nimmt Pankl von der Börse

Der steirische Zulieferer Pankl Racing Systems hat die Einstellung seiner Notierung an der Wiener Börse beantragt. Der zuvor in die Wege geleitete Börsenabgang soll im Sommer wirksam werden.

Der steirische Rennsport- und Luftfahrtzulieferer Pankl Racing Systems hat einen Antrag auf Delisting seiner Aktien an der Wiener Börse eingebracht.

Die Wiener Börse wird binnen zehn Wochen darüber entscheiden. Zwischen Veröffentlichung der Börsenentscheidung und dem Wirksamwerden des Delistings müssen mindestens drei Monate vergehen, teilte das Unternehmen mit.

Neues Börsegesetz seit Jänner in Kraft

Die Pankl-Mutter KTM Industries von Stefan Pierer, die rund 95 Prozent an dem Zulieferer hält, hat bereits am 3. Jänner den Börsenrückzug initiiert. An dem Tag ist das neue Börsegesetz in Kraft getreten, das notierten Unternehmen ein freiwilliges Ausscheiden aus dem Amtlichen Handel ermöglicht.

KTM hat den restlichen Aktionären ein Übernahmeangebot von 42,18 Euro mit Dividende 2017 pro Pankl-Aktie gemacht. Die Annahmefrist läuft noch bis 23. März 2018. (apa/red)

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