Maschinenbau

Starkes Neugeschäft bei Jungheinrich

Der deutsche Gabelstaplerhersteller Jungheinrich verzeichnet im dritten Quartal einen überraschend starken Anstieg bei den Aufträgen. Entsprechend erwartet der Konzern ein deutlich höheres Ergebnis fürs Gesamtjahr. Jungheinrich ist in seiner Branche die Nummer vier der Welt.

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Der deutsche Gabelstaplerhersteller Jungheinrich sieht sich dank eines starken Neugeschäfts auf Kurs für seine erhöhten Ziele. Der Auftragseingang kletterte im Zeitraum Juli bis September überraschend stark um fast 15 Prozent auf 720 Mio. Euro, wie der Konzern in Hamburg mitteilt. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ordereingang von 692 Mio. Euro gerechnet.

Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg zugleich um 13 Prozent auf knapp 53 Mio. Euro. Etwa soviel war erwartet worden. Der Umsatz erhöhte sich um acht Prozent auf 665 Mio. Euro.

Höhere Ergebnisse für das Gesamtjahr erwartet

Der Branchenvierte bekräftigte die im August erhöhte Prognose, wonach Auftragseingang und Konzernumsatz je in einer Spanne zwischen 2,7 und 2,8 (Vorjahr: jeweils 2,5) Mrd. Euro liegen sollen. Das operative Ergebnis soll zwischen 195 und 205 (193) Mio. liegen.

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Das Unternehmen mit weltweit gut 13.000 Beschäftigten profitiert von der robusten Nachfrage in Europa, den USA und Asien. So soll sich das Wachstum des nordamerikanischen Marktes fortsetzen. In Westeuropa rechnet das Management in den kommenden Monaten mit einem weiteren Marktwachstum, wenn auch nicht mehr so dynamisch wie zuletzt. Dies gelte, mit Ausnahme Russlands, auch für Osteuropa.

Verhaltenes Wachstum in Russland und China

Für den russischen Markt sei auch im Schlussquartal keine wesentliche Verbesserung zu erwarten. In Asien geht Jungheinrich - mit Ausnahme von China - ebenfalls von einem weiteren Wachstum aus. In der Volksrepublik werde nur das Segment Lagertechnik zulegen, das Jungheinrich bedient. (reuters/apa)

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