Papierindustrie

Starkes Jahr bei Mayr-Melnhof: Kartonsparte besser als Verpackungssparte

Der Wiener Papierindustriekonzern Mayr-Melnhof blickt auf ein starkes Jahr zurück. Das Wachstum habe über höhere Preise vor allem die Kartonsparte angetrieben. In der Verpackungssparte sanken die Erlöse.

Die Mayr-Melnhof Karton AG blickt auf ein starkes Jahr 2018 zurück, auch wenn das vierte Quartal nicht ganz so gut gelaufen ist. Während der Umsatz bei 2,34 Mrd. Euro stagnierte wurde das Vorsteuerergebnis um sechs Prozent auf 217,9 Mio. Euro gesteigert, der Jahresüberschuss erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 164,2 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie stieg von 7,73 auf 8,18 Euro.

"Träger des Ergebniswachstums war die Kartondivision, vor allem infolge besserer Durchschnittspreise. Demgegenüber drückte in der Packagingdivision ein starker Anstieg der Inputkosten, insbesondere bei Karton, auf die Marge, da dieser nur verzögert weitergegeben werden konnte", so das börsennotierte Wiener Unternehmen.

Integration von Tannpapier

Größter Wachstumsträger 2019 wird die Akquisition der Tann-Gruppe sein, die nach dem erfolgreichen Closing im ersten Quartal 2019 in den Konzern einbezogen wird." Eine hohe Aufmerksamkeit bleibe auf die Fortsetzung des Akquisitionskurses gerichtet.

White Paper zum Thema

Aktuell dazu:
"Weiterentwickeln und vergrößern": Das hat Mayr-Melnhof mit der Übernahme von Tannpapier vor >>

Höhere Dividende dank "solider Ergebnisentwicklung"

Aufgrund der "soliden Ergebnisentwicklung" werde eine Dividendenerhöhung von 3,10 auf 3,20 Euro je Aktie vorgeschlagen. Zum Ausblick hieß es: "In beiden Divisionen ist es Ziel, in 2019 sowohl mit dem Markt als auch durch Verdrängung weiter zu wachsen und die Ergebnisqualität auf hohem Niveau zu behaupten. 

Entsprechend wird der Fokus auf Produkte mit hoher Wertschöpfung sowie Produktivitätsgewinne in der Fertigung fortgeführt. (apa/red)
 

Verwandte tecfindr-Einträge