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Starke Zuwächse beim Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori

Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori meldet zweistellige Zuwachsraten im ersten Halbjahr. Konzernchef Christian Thönes begrüßt die Deeskalation im Handelsstreit mit den USA.

Zweistellige Zuwachsraten im ersten Halbjahr stimmen den Vorstand des Werkzeugmaschinenbauers DMG Mori zuversichtlicher.

Konzernchef Christian Thönes hob seine Umsatz- und Gewinnziele für 2018 an. Zudem äußerte er sich erleichtert über die Absichten von US-Präsident Donald Trump und Kommissionschef Jean-Claude Juncker, Handelsbarrieren abzubauen. "Wir sind froh über die Deeskalation", sagte Thönes der Nachrichtenagentur Reuters. Der Handelsstreit habe für Unsicherheit gesorgt.

Dennoch setzte der ehemals unter Gildemeister firmierende Konzern seinen Rekordkurs fort. Dabei half ihm der Trend zur Digitalisierung, Automatisierung und dem 3D-Druck.

Im ersten Halbjahr stieg der Auftragseingang um 14 Prozent auf 1,577 Mrd. Euro und der Umsatz um zehn Prozent auf 1,215 Mrd. Euro. Der operative Gewinn (Ebit) schnellte um 20 Prozent auf 93 Mio. Euro. Im Gesamtjahr peilt der Manager nun einen Umsatz von rund 2,55 Mrd. Euro an statt 2,45 Mrd. Euro und ein Ebit von rund 200 Mio. statt rund 180 Mio. Euro. (reuters/apa/red)

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