Halbleiter

Starke Nachfrage nach Chips bei Dialog Semiconductor

Wegen einer weiter steigenden Nachfrage hebt der Chiphersteller Dialog seine Umsatzprognose an. Das positive Momentum dürfte anhalten, so der Konkurrent von Infineon und Zulieferer von Apple.

Der britische Chipentwickler Dialog Semiconductor rechnet dank einer starken Nachfrage bei 5G-Telefonen und Tablets mit mehr Umsatz im vierten Quartal als bisher. Die Erlöse dürften bei 436 bis 441 Mio. US-Dollar (355,31 Mio. bis 359,38 Mio. Euro) liegen, teilte das Unternehmen in London mit. Bisher war Dialog von 380 bis 430 Millionen Dollar ausgegangen.

Das positive Momentum der Nachfrage dürfte anhalten, hieß es weiter. Die Jahreszahlen will Dialog am 3. März vorlegen.

Dialog Semiconductor gehörte seinerzeit zu Daimler und sollte 2014 mit dem steirischen Sensorhersteller AMS fusioniert werden, was damals scheiterte. Bis 2020 zählte Dialog Semiconductor zum Mdax, dem deutschen Aktienindex für mittelgroße Werte, und wurde im März des Vorjahres überraschend aus diesem Index verdrängt: Dialog Semiconductor fliegt überraschend aus dem MDax >>

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Inzwischen hat der Konzern seinen Sitz offiziell in England, die Verwaltungszentrale befindet sich jedoch noch in Kirchheim unter Teck in Süddeutschland.

Mehr als die Hälfte des Geschäftsvolumens von Dialog Semiconductor macht Schätzungen zufolge die Belieferung von Apple aus. Vor knapp zwei Jahren weitete der Hersteller seine Produktpalette außerdem auch auf den Bereich "industrielles Internet der Dinge" (IIoT) aus.

(red mit dpa-afx/apa)

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