Forschung

Standort Steiermark mit den meisten Zentren im Comet-Programm

Von den Forschungszentren, die am hoch dotierten Förderprogramm "Comet" des Bundes teilnehmen können, haben die meisten ihren Sitz in der Steiermark. Das Land sei an 25 von österreichweit 44 Kompetenzzentren beteiligt, so Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann.

Die Steiermark baut ihre Position als Forschungsstandort weiter aus. Als Beleg dafür verweist die steirische Landesregierung auf die deutlich steigende Zahl an Forschungszentren, die in die hoch dotierten Förderprogramme des Bundes aufgenommen werden.

Ein Beispiel dafür ist das sogenannte Programm "Comet" des Bundes, das Kooperationen zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft fördert. Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG als Geldgeber hat unlängst weiteren Forschungszentren eine Teilnahme an diesem Förderprogramm genehmigt.

Bei sieben von insgesamt acht genehmigten Projekten seien Institutionen aus der Steiermark beteiligt, wie die Landesregierung mitteilt. Sechs hätten ihren Hauptsitz in der Steiermark. "Die Steiermark ist nunmehr an 25 von österreichweit 44 Kompetenzzentren beteiligt. 19 Zentren haben ihren Hauptsitz in der Steiermark. Damit festigt die Steiermark ihre Position als Forschungsstandort Nummer 1 in Österreich", sagt dazu Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann.

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Eckdaten zu Comet

Das Comet-Programm des Bundes (Competence Centers for Excellent Technologies) gibt es seit 1998. Ziel ist eine stärkere Kooperation zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft. Damit könnten innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden, was den Standort stärke und für Unternehmen und Forscher attraktiv mache, so Buchmann.

Details zu den Forschungsprojekten

Die FFG hat unlängst acht sogenannte K-Projekte genehmigt. Hier die Details der Projekte mit steirischer Beteiligung:

  • SafeBattery Graz: Untersuchung desLangzeitverhaltens von Batterien in Elektrofahrzeugen unter Berücksichtigung von Crashbelastungen und Batteriealterung.
  • PolyTherm Leoben: Simulation der Temperaturverteilung in Leistungselektronik-Systemen und die Verbesserung von thermo-mechanischen Eigenschaften.
  • ReWaste 4.0 Leoben: Industrie 4.0-Ansätze für die Abfallwirtschaft. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf vernetzten Recyclingprozessen.
  • WoodCar Weiz: Schaffung von Grundlagen, um Holz als Leichtbaumaterial im Fahrzeugbau einzusetzen.
  • DeSSnet Graz: Datenerfassung mit Hilfe von hochentwickelten drahtlosen Sensornetzwerken. Produzenten von Chips und Sensoren können hierbei ihre Technologie weiterentwickeln und das Netzwerk kann energieeffizienter gestaltet werden.
  • CC FLOW Graz: Intensivierung der Expertise zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe.
  • FLIPPR² Kärnten (mit steirischer Beteiligung): Gewinnung naturbasierter Rohstoffe bzw. Nebenprodukte der Papier- und Zellstoffindustrie.
     

(pm/ots)

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