Bauindustrie

Standort für zweite Donaubrücke bei Mauthausen fixiert

Oberösterreich und Niederösterreich haben sich auf den Standort für eine zweite Donaubrücke bei Mauthausen geeinigt. Sie soll rund 700 Meter flussabwärts von der bestehenden Donaubrücke gebaut werden. Die Planungen dauerten drei Jahre, 2027 soll die neue Brücke fertig sein.

Donau - das ist ein Symbolbild.

Die Bundesländer Ober- und Niederösterreich haben sich auf den Standort für eine zweite Donaubrücke bei Mauthausen geeinigt. Sie soll rund 700 Meter flussabwärts der bestehenden Querung errichtet werden. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant, hieß es in einer Presseaussendung der Landeshauptleute von Nieder- und Oberösterreich, Johanna Mikl-Leitner und Thomas Stelzer (beide ÖVP).

Die beiden Bundesländer hatten sich Ende 2017 auf den Bau einer weiteren Brücke geeinigt. Seither liefen die Detailplanungen. Nun soll eine Donauquerung mit je einer Fahrspur pro Richtung und einem Radweg errichtet werden. Die geschätzten Gesamtkosten einschließlich einer Sanierung der bestehenden Donaubrücke Mauthausen betragen 137 Millionen Euro und werden zwischen den Bundesländern Ober- und Niederösterreich im Verhältnis 55 zu 45 Prozent aufgeteilt. Der Verkehr, der bis 2035 auf rund 29.000 Fahrzeuge pro Tag anwachsen soll, wird sich entsprechend der Berechnungen je zur Hälfte auf die neue und die bestehende Brücke aufteilen.

Fertigstellung 2027

Mit der Entscheidung über den Standort würden die Bemühungen um eine Verkehrsentlastung nun in die finale Etappe einbiegen, hielt der niederösterreichische Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) fest. Der oberösterreichische Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner (FPÖ) ergänzte, jetzt müsse der Fokus auf eine rasche Einreichung für ein Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren (UVP) gesetzt werden. Die Unterlagen dafür sollen bis 2021 vorliegen, Materienverfahren und Grundeinlösungen bis zum Baubeginn 2024 durchgeführt werden. (apa/red)

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