Stahlhandel

Stahlpreise in China steigen stark - Stahlproduktion im Winter halbiert

An den Börsen Chinas kaufen Finanzfirmen viel Stahl und treiben damit die Preise nach oben. Auslöser war der Befehl Pekings, während des Winters weniger Stahl zu produzieren, um die enorme Luftverschmutzung wenigstens etwas zu senken.

Aus Furcht vor einem Angebotsengpass haben sich Anleger mit Stahl eingedeckt. An der Börse Shanghai verteuerte sich die Tonne um bis zu 7 Prozent und kostete mit 4.013 Yuan (503 Euro) so viel wie zuletzt vor etwa viereinhalb Jahren.

Parallel dazu stieg der Preis für Eisenerz um bis zu 7,3 Prozent auf ein Fünfmonatshoch von 587,50 Yuan je Tonne.

Massive Umweltbelastung wenigstens etwas zurückdrängen

Die chinesische Regierung hat Stahlhütten in mehreren Regionen angewiesen, die Produktion im Winter zu halbieren. Damit soll die Smog-Belastung während der Heiz-Periode reduziert werden. Vor diesem Hintergrund müsse in den kommenden Monaten mit weiteren Preisanstiegen gerechnet werden, sagte Analyst Richard Lu von der Beratungsfirma CRU. (reuters/apa/red)