Stahlindustrie

Stahlkonzern ArcelorMittal spürt Erholung

Beim Weltmarktführer der Stahlindustrie gab es im dritten Quartal wieder eine deutliche Aufhellung - obwohl Umsatz und Ergebnis weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres bleiben.

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Der Stahlkonzern Arcelormittal hat im dritten Quartal wieder bessere Geschäfte verzeichnet. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich die Nachfrage wieder erholt, insbesondere aus der Automobilindustrie, teilte das Unternehmen in Luxemburg mit. Im dritten Quartal sank der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 16,6 Mrd. auf rund 13,3 Mrd. US-Dollar (11,35 Mrd. Euro). Das operative Ergebnis (EBITDA) nahm von 1,06 Mrd. auf 901 Mio. Dollar ab.

Im zweiten Quartal hatte die Coronapandemie die Wirtschaft in weiten Teilen lahmgelegt, Werke waren vorübergehend geschlossen worden.

Die Nachfrage liege weiter unter dem normalen Niveau, die weitere Entwicklung bleibe unsicher, hieß es heute. Die Zahlen fielen jedoch spürbar besser aus als im zweiten Quartal und lagen über den Erwartungen der Analysten.

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Dabei profitierte Arcelormittal neben einer Nachfrageerholung auch von Einsparungen. Unter dem Strich verzeichnete der Stahlkonzern einen Verlust von 261 Millionen Dollar, verglichen mit einem Minus von 539 Mio. Dollar im Vorjahr. Auch gegenüber dem zweiten Quartal ging der Fehlbetrag deutlich zurück. (dpa/apa/red)