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Stahl-Experte Schartau: "Eders Szenario ist nicht pessimistisch sondern Realismus"

Das von Wolfgang Eder entworfene düstere Szenario für die europäische Stahlindustrie sei „nicht pessimistisch, sondern eher Realismus”, sagt Harald Schartau, Sprecher der Arbeitsdirektoren Stahl und Geschäftsführer Personal der Georgsmarienhütte Holding.

Stahlindustrie Wolfgang Eder

Das von Wolfgang Eder entworfene düstere Szenario für die europäische Stahlindustrie sei „nicht pessimistisch, sondern eher Realismus”, sagt Harald Schartau, Sprecher der Arbeitsdirektoren Stahl und Geschäftsführer Personal der Georgsmarienhütte Holding.

Als positive Signale wertet Hans Jürgen Kerkhoff Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, die jüngsten Investitionen. „In den letzten Jahren haben die Stahlunternehmen allein am Standort Duisburg rund 1 Mrd. € investiert“, sagt er.

Wolfgang Schuler, Partner der Unternehmensberatung BCG, sieht noch nicht, dass die deutschen Stahlunternehmen existierende Kapazitäten ins Ausland verlagern. Er warnt jedoch, würden die politischen Vorgaben zum CO2-Ausstoß zu streng, reagierten die Unternehmen irgendwann doch mit Abwanderung.

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