Chemische Industrie

Stabile Gewinne bei Borealis - dank Borouge

Der in Wien ansässige Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV 36 Prozent hält, hat im dritten Quartal stabile Nettogewinne erwirtschaftet. Das Marktumfeld für Düngemittel sei jedoch herausfordernd.

Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV 36 Prozent hält, hat im dritten Quartal bei stabilem Nettogewinn etwas mehr umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Gestützt wurde das Ergebnis von einem starken Gewinnbeitrag von Borouge, einem Joint Venture von Borealis mit ADNOC (Abu Dhabi National Oil Company), erklärte der Chemiekonzern.

Die integrierte Polyolefin-Marge in Europa sei stabil geblieben - doch sei die Geschäftsperformance des Pflanzennährstoffbereichs "weiterhin unter hohem Druck" gestanden, erklärte Borealis in einer Aussendung.

Für das laufende vierte Quartal erwartet das Unternehmen eine Abschwächung der Polyolefin-Margen sowie "weitere Herausforderungen im Pflanzennährstoff-Marktumfeld", also bei Düngemitteln, heißt es im Ausblick.

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Im Einzelnen kletterte der Umsatz im abgelaufenen dritten Quartal im Jahresabstand von 1,822 Mrd. auf 2,046 Mrd. Euro, samt at-equity konsolidierten Unternehmen wuchsen die Erlöse von 2,191 Mrd. auf 2,538 Mrd. Euro. Der Nettogewinn lag heuer im dritten Quartal mit 279 Mio. Euro geringfügig höher als ein Jahr davor (273 Mio. Euro).

In den ersten neun Monaten zusammen wuchs der Umsatz von 5,712 auf 6,246 Mrd. Euro, jedoch sank der Nettogewinn auf 812 (848) Mrd. Euro. Die Verschuldungsquote (Gearing) lag nach drei Quartalen heuer bei 23 Prozent, nach 18 Prozent ein Jahr davor. (apa/red)