Bauindustrie

Stabile Geschäfte bei den Eternit-Werken in Vöcklabruck

Die Eternit-Werke mit Sitz in Vöcklabruck haben im Vorjahr beim Umsatz ein stabiles Geschäft verzeichnet. Weil der Dachmarkt rückläufig ist, verlegt sich der Hersteller derzeit stärker auf Böden.

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Die Eternit-Werke mit Sitz in Vöcklabruck haben 2018 mit 60,7 (2017: 59,9) Mio. Euro Umsatz ein stabiles Geschäft verzeichnet. Die Ebit-Marge lag bei über 8 Prozent, berichteten die "Oö. Nachrichten". Weil der Markt bei Dächern - vor allem jenen aus Faserzement - rückläufig sei, konzentriere man sich stärker auf Fassaden und Böden.

"Wir machen noch 55 Prozent unseres Umsatzes mit Dach, 45 Prozent mit Fassaden und den jüngeren Produktinnovationen", rechnete Geschäftsführer Hans-Jörg Kaspar der Zeitung vor. Heuer will er vor allem Böden aus Faserzement verstärkt vermarkten, die als mineralischer Designboden beworben und im gehobenen Wohnbau, in Büros und Geschäftslokalen verlegt werden sollen. "Das wird ein relevantes Geschäftsfeld", meint Kaspar.

Der Exportanteil stieg von 36 Prozent 2017 auf 41 Prozent 2018. Wichtigstes Exportprodukt seien die Fassadentafeln, erklärte Kaspar. Die größten Wachstumsmärkte seien die USA und Kanada. Die Mitarbeiterzahl stieg im Vorjahr um etwa 20 auf 313 Vollzeit-Stellen, damit sei fast ein Drittel der rund 1.100 Mitarbeiter der gesamten Gruppe in Vöcklabruck tätig. (apa/red)

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