Entsenderichtlinie

SPÖ gegen Sondervorteile für Ungarns Baufirmen in Österreich

Die SPÖ will in Österrech geltende Privilegien für Firmen aus Ungarn abschaffen: Die jetzigen Regelungen im Rahmen der Entsenderichtlinie seien ein massiver Nachteil für heimische Baubetriebe.

Die SPÖ will gegen Steuervorteile von ungarischen Firmen vorgehen, die ihre MitHans Jörg Schelling arbeiter gemäß der umstrittenen Entsenderichtlinie zur Arbeit nach Österreich schicken. Während bulgarische Baufirmen nach sechs Monaten Arbeit in Österreich hier Körperschaftssteuer zahlen müssen, ist das bei ungarischen Baufirmen nämlich erst nach zwei Jahren der Fall.

Das kritisiert SPÖ- Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter im "Standard" und fordert von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP), das Abkommen mit Ungarn zu kündigen und neu zu verhandeln.

Ziel müsste sein, nach zwölf oder sechs Monaten eine Steuerpflicht in Österreich zu begründen, so Matznetter. Das Finanzministerium verwies in diesem Zusammenhang auf bilaterale Gespräche. (apa/red)

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