Metallindustrie

So trotzt Metall Präzision Halbwachs dem Fachkräftemangel

Der Mostviertler Metallverarbeiter Metall Präzision Halbwachs hat heuer sieben neue Arbeitsplätze geschaffen - und sie trotz Facharbeitermangel auch besetzen können. Firmenchef Manfred Halbwachs nennt die Gründe.

Firmenchef Manfred Halbwachs, links, und Konstrukteur Matthias Mayer.

Der Metallverarbeiter Metall Präzision Halbwachs (MPH) in Mank in Niederösterreich hat seit Jahresanfang sieben neue Arbeitsplätze geschaffen - und sie trotz Facharbeitermangel auch besetzen können. Neu geschaffen hat das Mostviertler Unternehmen Arbeitsplätze für Facharbeiter, Techniker und IT-Techniker. Außerdem wurden Lehrlinge aufgenommen.

Die offenen Stellen seien über Initiativbewerbungen, Ausschreibungen, durch Mundpropaganda und nach einem Praktikum besetzt worden. Im Unternehmen lege man "viel Wert auf ein positives Betriebsklima", so Geschäftsführer Manfred Halbwachs. Es gebe für alle Mitarbeiter Angebote, die den Teamgeist und die Motivation stärken sollen.

So hätten beim „MPH Feierabend“ Mitarbeiter die Möglichkeit, ungezwungen und offen über Erfolge und Probleme zu diskutieren. Freizeitaktivitäten wie etwa ein Firmenwandertag förderten den Zusammenhalt. Für die Lehrlinge gebe es eine eigene Lehrlingseinstandsfeier.

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Das Ergebnis sei eine niedrige Fluktuation und Stabilität im Verhältnis zum eigenen Arbeitsplatz, so Firmenchef Halbwachs. Im Unternehmen achte man auch auf den innerbetrieblichen Umgang miteinander.

Eckdaten zum Unternehmen

MPH Metall Präzision Halbwachs ist ein Metallbetrieb mit Sitz in Mank in Niederösterreich, der seit 1960 als Familienbetrieb geführt wird. Das Unternehmen liefert Metalltechnik, Planung und Fertigung individueller Komponenten aus Aluminium, Stahl und Edelstahl über Montage von Maschinen und Anlagen bis hin zu Wartung und Instandhaltung sowie statische Berechnung für kleine wie große Projekte. Derzeit beschäftigt MPH rund 50 Mitarbeiter. (red)