Supply Chain Management

So holen Sie mehr aus Ihrer Supply Chain

Der Landmaschinenhersteller SILOKING digitalisierte und automatisierte mit Unterstützung des Technischen Händlers Steyr-Werner seine Beschaffungsprozesse in der Produktion. Das Resultat: 50% schnellere Beschaffung, maximale Versorgungssicherheit und Datenauswertungen auf Knopfdruck.

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Der unumstößliche Wille, Prozesse zu optimieren, wollte es, dass sich der oberbayrische Landmaschinenhersteller Siloking und der Beschaffungsspezialist Steyr-Werner fanden. Das vorerst jüngste - aber sicher nicht letzte - Kapitel einer nunmehr engen Partnerschaft folgte unlängst: Eine Beschleunigung des Kanban-Systems um satte 50 Prozent: Zu dieser Effizienzsteigerung der Sonderklasse schaffte es der deutsche Hersteller von Fütterungstechnik - Prozesskostenreduktion inklusive. Maßgeblichen Anteil an der guten Sache hatte der international tätige Technische Händler Steyr-Werner.

Dieser bietet nicht nur ein Premiumsortiment an hochwertigen Arbeitsschutzlösungen und Technischen Produkten wie Antriebstechnik oder Hydraulikschlauchleitungen aus der hauseigenen Fertigung. Auch Lösungen zur passenden Bewirtschaftung - darunter eine Reihe von e-Business-Lösungen - liefert das Unternehmen. Bei Siloking war ein Doppelpack aus dem Supply-Chain-Lösungsportfolio des Händlers gefragt: Das PLuS RFID Gate in Kombination mit der Online-Plattform PLuS Kanban Management. In ersterem werden Schütten palettenweise gescannt und die Bestellung sekundenschnell an Steyr-Werner übermittelt. Über einen Touchscreen sehen Mitarbeiter ohne Verzögerung, was passiert.

Florian, Schörgnhofer © Siloking

"Unser Kanban-Prozess wurde im Vergleich zum Barcodescan um 50 Prozent beschleunigt.“
Florian Schörgnhofer, Werksleitung Siloking

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„Durch den permanenten Scan von Schütten wird das manuelle Abscannen erspart und die Bestelldaten sind in Echtzeit verfügbar", schildert Florian Schörgnhofer, Werksleiter bei Siloking. Die von Steyr-Werner entwickelte Online-Plattform PLuS Kanban Management ist zudem direkt mit dem PLuS RFID Gate verbunden. Auch hier legen Echtzeitdaten die Basis. "Durch die Darstellung der gesamten Organisationsstruktur können wir standortübergreifende Bestellungen von jedem Standort oder Lagerplatz aus verfolgen", sagt Schörgnhofer. Die Folge: Datenauswertungen auf Knopfdruck.

Eintritt ins IoT-Zeitalter 

Weitere Features der Anwendung, wie Dokumentenintegration und Stammdatenmanagement für Kunden, sind in Entwicklung. "Wir wollen und werden die Zukunft hin zu einer autonomen industriellen Lieferkette proaktiv gestalten", sagt Markus Gusenbauer, Geschäftsführer von Steyr-Werner. Gusenbauer weiß, wo es anzusetzen gilt. Die beeindruckende Summe von 2,2 Millionen Euro jährliche Einsparungen an Prozesskosten gelang der Unternehmensgruppe DEXIS Europe, zu welcher der österreichische Technische Händler Steyr-Werner gehört, bei einem internationalen Kunden.

Steyr-Werner, Markus, Gusenbauer © Steyr-Werner

"Der Aufbruch zu einer autonomen industriellen Lieferkette hilft Unternehmen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren." 
Markus Gusenbauer, Geschäftsführer Steyr-Werner 

Potenziale in Instandhaltungsabteilungen und in der Produktion gleichermaßen wurden dafür gehoben. Steyr-Werner optimiert die Prozesse entlang der Supply Chain mit 360° Lösungen und betrachtet dabei stets die Gesamtkosten: Beschaffungs-, Lager- und Produktkosten. "Mit ganzheitlichen Supply Chain Lösungen für das Sortiment, den Materialfluss und den Informationsfluss werden unnötige Ausgaben reduziert", heißt es bei Steyr-Werner. Das hilft Unternehmen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren,“ so Gusenbauer. Unternehmen können dazu also an mehreren Schrauben drehen - ein Überblick. 

Siloking, Schütten, Supply, Chain © Steyr-Werner

Durch den permanenten Scan von Schütten wird das manuelle Abscannen erspart.

# Future Proof: Automatisierte Bewirtschaftung.
Mit Lösungen wie Ausgabeautomaten oder RFID Kanban System erhalten Industriebetriebe maximale Versorgungssicherheit bei minimalem Lagerbestand. Die Bestellprozesse werden automatisiert und der Einkauf folglich entlastet. 

# Digital Boost: eBusiness Lösungen. 
Die Vorteile von eProcurement: Die Bestellung ist effizient, schnell sowie zeit- und ortsunabhängig. Steyr-Werner ist bereits seit 2003 Vorreiter bei eBusiness Lösungen und hat das Portfolio stetig ausgeweitet: dieses reicht von elektronischer Rechnung bis hin zur elektronischen Übermittlung sämtlicher Artikeldaten, Bestell- und Liefervorgänge und der Integration vollautomatisierter Geschäftsprozesse.

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VERANSTALTUNGSTIPP
VNL Best Practice Veranstaltung Steyr-Werner und SILOKING 
Datum: 27. Oktober 14.00 -17.00 Uhr
Ort: Steyr-Werner Technischer Handel GmbH
Hörschinger Straße 39
4061 Pasching 

Speaker:
René Veuc, Leitung Supply Chain und Operations bei Steyr-Werner
Florian Schörgnhofer, Werksleitung bei SILOKING
Alle Infos & Anmeldung: www.vnl.at

# Big partner: Beschaffung aus einer Hand.
Lieferantenauswahl, Verhandlungen und unterschiedliche Bestellprozesse bedeuten hohen Beschaffungsaufwand. Die Reduzierung von Bestand und Lieferanten spielt also eine wesentliche Rolle bei der Kostenreduktion in der Supply Chain. Mit Steyr-Werner haben Unternehmen einen starken Partner für technische Produkte an ihrer Seite. Aus den acht Steyr-Werner Standorten in Österreich ist eine schnelle Anlieferung direkt in die Werke von Industriebetrieben möglich. DEXIS Europe führt ein Sortiment von über einer Million Markenprodukte: die große Auswahl ermöglicht gebündelte Bestellungen bei einem Systemlieferanten und das Bereitstellen von günstigeren, jedoch gleichwertigen Alternativprodukten. 
Ebenso zum Leistungsspektrum gehören passende Intralogistikservices: beispielsweise die Lieferung in vorgefertigten Sets oder Regalbewirtschaftung. 

# Smart Logistics: Virtualisiertes C-Teile-Management.
Auf der von Steyr-Werner eigens entwickelten Online-Plattform managen Unternehmen ganz einfach selbst ihr Kanban System. Dashboards, Auswertungen und Darstellungen der Organisationsstruktur ermöglichen datengetriebene Entscheidungen.  

Automation, Lieferkette © Adobe Stock

Das spricht für Automation der Lieferkette 
Welche Folgeeffekte hat eine Beschleunigung Ihres Kanban-Systems? 
+ schnellere Auslieferung 
+ weniger Lagerbestand 
+ Reaktionsvermögen bei Produktionsschwankungen
+ Entfall von Zeitaufwand für Nachbestellungen durch Kunden, diese erfolgt automatisiert.
+ Keine Bestellfehler durch direkte Übertragung per Schnittstelle zu Steyr-Werner.
+ Keine Eingabefehler, sondern automatisierte Erfassung der Bestellung
+ Vermeidung von Zettelwirtschaft 
+ Transparente Nachverfolgung von Bestellungen, Bestellmengen, Lieferterminen