Kooperation

SMA Solar will mit Siemens im Weltmarkt angreifen

Die Zeit der großen Alleingänge scheint vorbei zu sein: SMA Solar, der weltgrößte Hersteller von Wechselrichtern, sucht den Schulterschluss mit Siemens.

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Nach Informationen des Handelsblatt online wollen SMA Solar und Siemens zukünftig Komplettsysteme für große Solarparks in aller Welt anbieten. „Wir wollen gemeinsam Systeme für große Solarparks anbieten“, sagte SMA-Chef Pierre-Pascal Urbon der Zeitung. Von SMA kommen die großen Wechselrichter, die den Gleichstrom der Solarkraftwerke in Wechselstrom für die Steckdose umwandeln, von Siemens die erforderlichen Trafos und Schaltanlagen.

Die Großkraftwerke sind dabei für SMA Solar ein wichtiges Geschäft: Sie machen etwa 40 Prozent des Weltmarktes für Wechselrichter aus, bei SMA Solar sind es bereits etwa 35 Prozent vom Umsatz. 4,2 Milliarden Euro stark schätzt das Unternehmen den Weltmarkt. Mit Siemens und seinem Netzwerk sei es dabei einfacher, mit den Stromkonzernen ins Geschäft zu kommen, die verstärkt in Solarkraftwerke investieren. SMA liefere die Kontakte zu Projektentwicklern, die das Sonnenkraftwerke planen, so die Zeitung.

Letztes Jahr musste der Solarkonzern Verluste wegen eines Nachfrageeinbruchs hinnehmen und plante deshalb Restrukturierungen und die Streichung von 1.600 Stellen.

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