Löhne

Skoda will mit Lohnerhöhung Streik verhindern

Die tschechische Konzerntochter von Volkswagen bietet ihren unzufriedenen Mitarbeitern eine Lohnerhöhung von über acht Prozent, um einen Streik zu verhindern. In wenigen Tagen sollen die Verhandlungen dazu starten.

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Die tschechische Volkswagen-Tochter Skoda hat im Tarifstreit mit den Gewerkschaften ein Angebot über eine Lohnerhöhung von 8,3 Prozent ab April vorgelegt, um einen drohenden Streik abzuwenden. "Wir verhandeln nächste Woche, ich hoffe, wir werden ein Abkommen erzielen", sagte Personalchef Bohdan Wojnar.

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Mitarbeiter fordern ein zweistelliges Plus

Dabei sollen die Tarifverhandlungen getrennt von den Gesprächen über ein neues Schichtsystem geführt werden, das Skoda zur Steigerung der Produktion einführen will und von den Gewerkschaften abgelehnt wird.

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Gewerkschaftschef Jaroslav Povsik hatte mit einem zehntägigen Streik im Mai gedroht, falls keine Einigung erreicht werde. Die Arbeitnehmervertreter streben ein zweistelliges Lohnplus an. (reuters/apa/red)

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