Autoindustrie

Skoda Auto produziert bald auch in Afrika

Die in Böhmen ansässige Konzerntochter von Volkswagen will will in wenigen Wochen in einer neuen Fabrik in Algerien den Betrieb aufnehmen. Die Fabrik in Relizane ist ein Joint Venture von VW und der algerischen Firma Sovac.

Der im mittelböhmischen Mlada Boleslav (Jungbunzlau) ansässige Autobauer Skoda, der zum VW-Konzern gehört, wird nach Europa und Asien bald auch in Afrika produzieren.

In einigen Wochen soll die neue Skoda-Fabrik im algerischen Relizane (220 km westlich von Algier) ihren Betrieb aufnehmen, berichtete die tschechische Tageszeitung "Mlada fronta Dnes" online.

Skoda wolle die Entwicklung des noch kleinen afrikanischen Marktes frühzeitig mitmachen, heißt es in dem Bericht. Durch die Produktion vor Ort werde man die hohen Einfuhrzölle auf importierte Fahrzeuge vermeiden.

Produktion von etwa 100 Fahrzeugen täglich geplant

Die Fabrik in Relizane ist ein Joint Venture von VW und der algerischen Firma Sovac. Etwa 100 Fahrzeuge täglich sollen dort gebaut werden. Geplant seien die Modelle Skoda Octavia, aber auch einige andere Modelle des VW-Konzerns - der VW Golf und der Caddy sowie der Seat Ibiza.

Skoda Auto hat 2016 nach eigenen Angaben fast 1,3 Millionen Autos gebaut, das war ein neuer Rekordwert. (apa/red)