Kunststoffe

Sinkende Preise setzen Kunststoffkonzern Covestro zu

Sinkende Preise haben dem deutschen Kunststoffhersteller Covestro das dritte Quartal verhagelt: Der Gewinn ist um gut 70 Prozent eingebrochen.

Kunststoffindustrie Covestro Ergebnisse

Sinkende Preise haben dem deutschen Kunststoffhersteller Covestro das dritte Quartal verhagelt. Das Betriebsergebnis (Ebitda) schrumpfte um mehr als 50 Prozent auf 425 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Umsatz fiel binnen Jahresfrist trotz einer gestiegenen Nachfrage um 14,6 Prozent auf rund 3,2 Mrd. Euro. Unter dem Strich verdiente Covestro 147 Mio. Euro, ein Rückgang von 70,4 Prozent.

"Das wirtschaftliche Umfeld bleibt herausfordernd – dies wird vor allem im Automobilbereich deutlich. Unser Mengenwachstum zeigt jedoch, dass wir über verschiedene Industrien hinweg breit aufgestellt sind", sagte Vorstandschef Markus Steilemann. Zuwächse konnte Covestro vor allem in der Bau-, Möbel- sowie Elektro- und Elektronikindustrie verbuchen.

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Für das Gesamtjahr konkretisierte der Leverkusener Dax-Konzern seine Prognose. Covestro rechnet nun mit einem Mengenwachstum im Kerngeschäft im unteren einstelligen Prozentbereich. Das Betriebsergebnis soll zwischen 1,57 und 1,65 Mrd. Euro liegen. Bislang hatte das Unternehmen ein Mengenwachstum im Kerngeschäft im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich prognostiziert und ein Betriebsergebnis zwischen 1,5 und 2,0 Mrd. Euro. (reuters/apa/red)

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