Robotik

Singapur setzt weltweit die meisten Industrie-Roboter ein

Singapur ist nach Angaben des Branchenverbandes IFR der Staat mit der größten Roboterdichte weltweit. Nach Südkorea rangiert Deutschland - mit weitem Abstand - auf Rang Drei.

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Südkorea kam im vergangenen Jahr, so der Branchenverband IFR, 831 Industrie-Roboter auf 10.000 Arbeitnehmer. Nach Südkorea (774) rangiert Deutschland mit 338 Einheiten auf Rang Drei. In Österreich waren 175 Industrie-Roboter per 10.000 Beschäftigten im Einsatz, in der Schweiz waren es 146.

Die Zahl der verkauften Industrie-Roboter stieg in Deutschland angetrieben vor allem von der Nachfrage aus der Autoindustrie um 26 Prozent auf den Rekordwert von fast 27.000 Einheiten. China bleibt mit einem Anteil von 36 Prozent der Gesamtinstallationen größter Industrie-Roboter-Markt. Im Jahr 2018 wurden rund 154.000 Einheiten installiert. Das ist ein Prozent weniger als im Vorjahr, aber mehr als die Anzahl der installierten Roboter in Europa und Amerika gesamt.

Weltweit legte der Absatz den Angaben zufolge um 6 Prozent auf 422.000 Einheiten zu. "Wir haben 2018 weltweit eine dynamische Entwicklung mit neuem Umsatzrekord gesehen, auch wenn die Haupt-Roboterkunden - die Automobil- und Elektronikindustrie - ein schwieriges Jahr hatten", erläuterte IFR-Präsident Junji Tsuda laut Mitteilung. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China sorge für Verunsicherung - die Kunden neigten dazu, Investitionen zu verschieben.

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Für das laufende Jahr erwartet der Branchenverband weltweit eine Wachstumspause. Von 2020 bis 2022 rechnet er aber mit einem durchschnittlichen Zuwachs von 12 Prozent pro Jahr. Der anhaltende Automatisierungstrend und die weiteren technischen Verbesserungen würden zu einem zweistelligen Wachstum führen - mit einem Absatz von schätzungsweise rund 584.000 Einheiten im Jahr 2022. (apa/dpa)

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